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Erkundungen
im europäischen Haus |
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| 2003 - 2004 | |||
| Sonntag |
Kennenlernen
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Sonntag, 6. April 2003Was wird geredet in Berliner Kneipen?
Politisch wurde in den Kneipen nicht, die von den Teilnehmern am Abend vor dem Beginn der Arbeitssitzungen aufgesucht wurden. Stattdessen trafen sich die Teilnehmer der fünf Arbeitsgruppen in verschiedenen Lokalen der Stadt, um sich kennen zu lernen und auszutauschen. Die Spiele, die Teamleiter vorbereitet hatten, waren dazu allerdings nicht nötig, da sich die meisten Teilnehmer ohnehin angeregt unterhielten. Die Gruppe "Nachbarschaft" verbannte sogar ihre Teamleiter an einen Extratisch und nahm das Kennenlernen vorerst in eigene Hände. "Beschreibe eine Aktivität die nichts und rein gar nichts mit Politik zu hat", hieß die Aufforderung der AG "Umgebung", die sich im Brazil getroffen hat. Für viele Europabegeisterte, die sich nicht glücklich schätzten ein Instrument zu spielen oder vielleicht zu reiten stellte diese Frage ein Problem dar. Ein Blitzlichtgewitter drang aus den Fenstern des Eckstein in der Eberswalder Straße nach außen. Die technisch gut ausgerüstete Gruppe fotografierte ihre Teilnehmer, um die Karteikarten mit einem Bild zu versehen. Die AG Hausgemeinschaft hielt sich im rustikalen Wohnzimmerambiente des "Anna Koschka" auf. Es gab Eintopf mit Brot, was der Gruppe schnell den Namen "Eintopf-AG" einbrachte. Wirklich politisch schien es nur in der AG Hausordnung zu werden. Am
Kneipenabend der "Giraffe" wurde über die kommenden Kriegspläne
des amerikanischen Präsidenten Bush gerätselt. Heiß
gehandelt wurden Libyen, der Iran und Saudi-Arabien. Nur in einem waren
sich alle einig: In Nordkorea wird es keinen Krieg geben, weil es dort
ohnehin nichts zu holen gibt. |
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Letzte Aktualisierung:
24.05.2005
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