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Erkundungen
im europäischen Haus |
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| 2003 - 2004 | ||||||||||
| Sonntag |
Diskutieren
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Übersicht -- AG 1 -- AG 2 -- AG 3 -- AG 4 -- AG 5 Portraits
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"Ich sehe das aber anders", war die meistgebrauchte Floskel des kritischen Geistes. Manche empfanden das als lästiges Dagegenhalten, es brachte die Diskussion aber häufig weiter. Provokante Fragen, etwa ob Kanada nicht auch zur EU gehören müsse, wenn es sich dabei nur um eine Wertegemeinschaft handele, diskutierte die Runde bereitwillig. Die beiden Niederlagen bei den Wahlen zum Vorsitzenden und zum Gruppenleiter konnten ihn nicht unterkriegen, im Gegenteil, sie schienen den Querdenker nur noch mehr anzustacheln.
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Sofie war neben Henrik der zweite ruhende Pol der Gruppe, im konstruktiven Sinn. Sätze wie "ich glaub wir verlieren uns grad in Details", sorgten dafür, dass der Blick für das Wesentliche nicht verloren ging. Vor allem die männlichen Teilnehmer waren von Sofie recht angetan. Dass sie aber zur Gruppensprecherin gewählt wurde, lag nicht nur an ihren "soft skills", sondern auch an ihrer offensichtlichen Sachkompetenz.
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Schon früh stellte sich heraus, dass der Hamburger Student breite Sympathie innerhalb der Gruppe genoss. Gekonnt moderierte er die Diskussionsrunden, auch wenn er Tags zuvor kräftig "mitgebechert" hatte. Kein Kind der Traurigkeit, wie seine Vision von einem "vereinigten Europa der Wassertrinker" bald zeigte. Seine Beiträge brachten die Gruppe fast immer weiter, weshalb er denn auch zum Vorsitzenden und zum Gruppenleiter gewählt wurde. "Ihr wisst schon Leute, morgen ist Party!" wurde er nicht müde zu betonen. Beim Feiern war er auch immer vorne mit dabei. |