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Erkundungen
im europäischen Haus |
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| 2003 - 2004 | |||
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Flashlights
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BerichteDer letzte Tag
Die Expertendiskussion war zweifelsohne letztendlich sehr gelungen. Vier Experten befassten sich mit unserem Paper und Kommentierten es, gaben Verbesserungsvorschläge und diskutierten mit den Teilnehmern des Konvents. Den Anfang machte Dietrich von Kyaw, Botschafter außer Dienst, der sich ziemlich ausführlich mit dem Paper auseinandersetzte und trotz einiges an Kritik und konstruktiven Verbesserungsvorschlägen auch ein großes Lob an die Konventler Aussprach. Dabei war er nicht selten dazu geneigt immer wieder ein paar kleine Erlebnisse auszuplaudern, die er in seiner langen Zeit als Botschafter oder in anderen Tätigkeiten schon erlebte und konnte einen so immer wieder zum schmunzeln bringen. Nach ihm befasste sich der Stellvertretende EU-Beauftragte beim Berliner Senat, Dr. Dieter Senorer, mit unserem Papier. Auch er lobte unsere Arbeit und brachte den Wunsch zum Ausdruck, dass im EU Konvent die Entscheidungen auch so leicht fallen sollten, wie wir sie zu Papier brachten. Dabei haben wir uns unsere Entscheidungen auch nicht immer leicht gemacht! Dr. Senoner hatte ebenfalls Punkte bei denen er bedenken einräumte, ließ darüber allerdings mit sicher diskutieren. Den Teilnehmern bot sich dadurch eine interessante Diskussionsrunde dar, der alle aufmerksam und interessiert folgten, die mitunter jedoch mitunter eher zum Zuhören als zum Mitreden anregte. Dr. Andreas Maurer, Leiter der Forschungsgruppe Europa bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin steuerte einige interessante Kommentare bei und brachte wertvolle Ergänzungen zu seinen beiden Vorrednern. Auf diese Weise erlangten die Konventler eine Menge Zusatzwissen. Dies tat jedoch der allgemein lockeren und heiteren Stimmung bei der Expertendiskussion keinen Abbruch. Als letzte in der Diskussionsrunde meldete sich die erste Botschaftssekretärin der polnischen Botschaft, Agnieszka Walter zu Wort. Sie lies sich ebenfalls auf einige Interessante Diskussionen mit ihren Mitexperten ein und kommentierte das Paper aus ihrer Perspektive. Insgesamt war die Diskussionsrunde rundum gelungen, bei der vielleicht die Frauen etwas zu schwach vertreten waren. So stimmte eigentlich fast alles, das Klima, die Gespräche und fast alle Konventler waren mit dem Paper zufrieden und werden die Verbesserungsvorschläge von den Experten gerne in die nächste Runde mit übernehmen, als Denkanstoß oder Neuanfang für einen möglichen 3. Europakonvent junger Bürgerinnen und Bürger. Vielleicht sieht man dort auch den einen oder anderen Experten dieser Diskussion wieder, denn ich hatte ganz sicher meinen Spaß dabei und würde es begrüßen, wenn diese Experten wieder anwesend sein könnten. Björn Szelinski (Berlin) |
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Letzte Aktualisierung:
24.05.2005
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